2010
17
Mrz
Gärtnerwettstreit
Die Gartensaison steht wieder kurz bevor und die Parzellenfans erwachen aus dem Winterschlaf und fangen an Pläne zu schmieden. Natürlich möchte man sich auch in diesem Jahr wieder gegenüber seinen Nachbarn hervortun. Die sehen das allerdings genauso, so dass schon seit Jahren ein ziemlicher Wettkampf um den schönsten Garten tobt. Vor zwei Jahren wurde dieser Wettstreit des Schönen dann sogar offiziell, weil der Vereinsvorstand auf die Idee kam, jedes Jahr den schönsten Garten zu küren. Also heißt es nunmehr jedes Jahr aufs Neue, die Bepflanzung muss umgestellt werden. Auch das eine oder andere neue Exemplar würde einer verbesserten Ausstrahlung des Gartens sicher gut tun. Ramblerrosen an der Gartenpforte bzw. am Gartenzaun ziehen doch sofort die Blicke auf sich. Diese Züchtung findet seit Anbeginn immer mehr Freunde, weil sie auch ziemlich pflegeleicht ist. Die bis zu 10 m hohen Ranken mit ihren wildrosenartigen Blütenbüscheln strahlen eine unglaubliche Leichtigkeit und Luftigkeit aus. Es gibt sie in unterschiedlichen farblichen Varianten, da muss man eben darauf achten, dass die Auswahl der Sorte Ramblerrosen zur sonstigen farblichen Gestaltung des Gartens passt.
Eine Alternative dazu stellen natürlich Strauchrosen dar, nur fehlt denen der exotische Hauch. Allerdings sind die meisten Sorten Strauchrosen äußerst robust und verwöhnen das Auge mit einer lang anhaltenden Blütenpracht. Aber auch der schon lange im Hinterkopf herumschwirrende Teich würde den Garten auf jeden Fall noch einmal optisch aufwerten. Da kann man ja eine richtige kleine Teichlandschaft drum herum inszenieren. Der Klärung der Frage, ob Goldfische oder Kois den Teich bevölkern sollen, kann man sich ja später noch stellen.